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Ins Karantanen-Hirn gesch... geschneit!?
Bela/Vellach: Kärnter Keltenerbe lei lei zugekackt

Germanen gegen Slawen
! Diese besch...scheidene Formel hat im angeblichen Grenzland Kärnten seit über tausend Jahren völlig zu Unrecht Saison. Nichts könnte das deutlicher zeigen als der kürzlich vom absteigenden Landeshäuptling verordnete Ortstafelsturm im Vellachtal zwischen Bad Eisenkappel und Seebergsattel an der politisch verdunkelten Schattenseite der Karawanken: Das „teutsche” Vellach darf dort nicht auch noch „slowenisch” Bela heißen! - Dass beides aus einer gemeinsamen keltischen Wurzel kommt, hat in braun-orangen Hirnen natürlich keinen Platz!

Artikel aus:
Der Standard
,
11. November 2005




Linkes Bild:
Die
„zweisprachige” Ortstafel von Vellach/ Bela wird amtlich de-montiert.


Ironie der Geschich-te: Im Grunde ist die Ortstafel gar nicht
„zweisprachig”! Beide Begriffe gehen näm-lich auf ein- und die-selbe Wurzel zurück: auf das keltische VELES, das sinniger-weise soviel wie Weisheit, Licht und Stärke bedeutete! (Siehe weiter unten!)

Wenn diese Eigen-schaften fehlen oder zugesch... zugeschüttet sind, werden Kulturdenk-mäler wie Ortstafeln demontiert!

G.R.

Für die, die sich im Angesicht der, dem Cernunnos geweihten, Karawanken lieber nicht auf den Kopf oder gar ins Hirn machen lassen, sei aus aktuellem Anlass ein wenig Hintergrundinformation zur Trennung Deutsch<>Slowenisch (und vor allem zu den Gemeinsamkeiten) geliefert: Das Vell in Vellach kommt – wie das Vill in Villach – vom keltischen Wort VELES, das tatsächlich weiß und weise (und stark) bedeutet – also das Gegenteil von braun und ekeleregend dumm (selbst wenn es auf orange umgedeutet wird)!

Und, was das Schöne daran ist: Nicht nur Vellach - der zweite Namensteil, die Ache, ist übrigens auch ein Wort mit keltischer Herkunft (ACA, kelt. Gewässername) -, sondern auch Bela geht (wie Bella!) eindeutig auf diesen keltischen Begriff, also auf die selbe gemeinsame Wurzel, zurück! Und schließlich ist auch noch der „See-Berg” vom heutigen Grenzübergang Seebergsattel, nahe dem die Vellach entspringt, kein Berg mit See, sondern ein ursprünglich auf keltischer Weisheit gründender Heiliger Berg, der Berg der weisen Seher (kelt. Veles oder Fili)!

Was zu guter Letzt den Weiler Haller unter dem Hallerfels, kurz vor den einst Heiligen Quellen von Bad Vellach, betrifft, stoßen wir ebenfalls auf keltische Wurzeln, wobei das Wort hier vermutlich nicht auf heilig zurück zu führen ist, sondern auf das keltische Wort ALLOS für Fels! Ja, richtig: Der Hallerfels ist ein „Fels-Fels”, einerseits eine typisch nachkeltische „Tautologie” (gr. für „mit zwei Worten dasselbe sagen”), andererseits ein wunderbar zweisprachiges Monu-ment, das in seiner schlichten Größe stolz und felsenfest der Dummheit eines abwehrkämpfenden Landeshäuptlings und anderer selbst ernannter „Germanen”
trotzte!

Manche sind halt dennoch nicht gesegnet mit den Gaben der göttlichen Wil(!)beth, dem weißen und weisen Aspekt der keltischen Muttergöttin-Trinität, die einst unseren keltischen Vorfahren und ihren Fili (Veles) Licht, Weisheit und Inspiration spendete! Das galt damals für die, die sich nachher für verspätete „Germanen” hielten noch genauso wie für jene, die seit Kaiser Karl (dem großen Kriegsverbrecher) als „Slaven” unterjocht und zu Sklaven (engl. slave!) gemacht wurden!

Einsicht unter Freunden statt braunem Häuptlings-Stuhl
 ^

Zur Keltenzeit waren um die Karawanken alle Karantanen, also „liebe Freunde”, die auf Keltisch KARANT(O) hießen – und sich noch von niemandem, auch nicht vom Häuptling, auf den Kopf oder ins Hirn machen ließen. Und wenn es einmal doch passiert sein mag, dann haben sie sich für die braune Kacke sicher revanchiert - ähnlich dem kleinen Maulwurf, den wir hier zur Ermunterung noch anführen. (Details schauen Sie bitte im Buch selbst nach, das sich auch als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk eignet!)

Und, weil wir gerade beim Thema sind, noch der Weisheit (vor-)letzter Schluss: Häuptling Haider ließ - laut Meldung vom 11. 11. (Uhrzeit unbekannt) im Jahre des Herrn 2005 - den sogenannten Fürstenstein, auf dem einst die Oberhäupter der Karantanen zwecks Huldigung gesessen sind, vom Kärntner Landesmuseum an seinen Amtssitz verbringen! Haben doch die schlimmen Slowenen in Lai-Lai-Bach allen Ernstes vor, ihre künftige 2-Cent-Münze justament mit der umgedrehten röm. Säulenbasis, dem verehrten ehemaligen Mittelpunkt des rituellen „Stuhl-Gangs” der Karantanen-Häuptlinge zu verzieren!


Linkes Bild:
Der sogenannte Huldigungsakt am Fürstenstein der Karantanen (man
beachte die Haltung
des Thronenden - und seine Kopfbedeckung)


Rechtes Bild:
Entwurf der, vom EU-
Partner Slowenien ge-planten, 2-Cent-Münze

Der kleine Maulwurf hat sein Problem mit dem fremden Stuhl mehr oder weniger elegant gelöst. Den großen Nachfahren der keltischen Karantanen gönnen wir das auf ähnliche Weise auch! (Dzt. [Ende 2006] steht der steinerne Stuhl vor einem Kamin-Loch im Klagenfurter Landhaus. Da werden sich die Slowenen wohl hüten...)


Link zum forschen Maulwurf, der ein Bestseller geworden ist im
Peter Hammer Verlag


© Georg Rohrecker

Update: 30.12.2005

 

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