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Worte mit keltischem Hintergrund
Apfel
Sinnbild
des Ewigen Lebens
Das
heutige Wort Apfel ist nahe verwandt dem (alt-)keltischen
aballa, aus dem sich z.B. Avalon,
die (Apfel-)Insel des ewigen Lebens aus dem Artus-Sagenkreis
ebenso ableitet, wie „Emhain Abhlach”, die Apfel-
und Anderswelt-Insel aus den Sagen des Keltenheros Bran.
Der mythologische Bruder des Bran in den heimischen Ostalpen, der im
Christentum zum Riesen mutierte Andersweltheros Apfalter,
trägt den Apfel sogar unmittelbar im Namen. Die Zusammenhänge
sind unüberhörbar.
Und
dass die hintergründige Symbolik auch unübersehbar
ist, erfahren Sie durch ein einfaches Experiment: Schneiden Sie einen
Apfel entzwei – aber nicht „von Pol zu Pol”, sondern
an seinem Äquator! Was sehen Sie mitten im Inneren der sym-bolbeladenen
göttlichen Frucht? Richtig! Einen aus den Apfelkernen gebildeten
fünf-zackigen Stern. In den Kernen steckt potentiell
die „Wiedergeburt” des Apfels durch einen neuen Apfelbaum,
und Fünf ist die Symbolzahl für den ewigen
Kreislauf des (irdischen) Lebens! Warum?
„Ist
ganz leicht!” Nehmen Sie z.B. den Jahreskreis,
der einer Runde im ewigen Vegetationskreislauf entspricht. Das Jahr
wird in vier Teile unterteilt und die Stationen sind (nach keltischer
Zählung): 1. Samhain, 2. Imbolc,
3. Belten, 4. Lugnasad – und
„aus die Maus”?! Nein! Damit der Kreislauf sich wiederholen
bzw. unendlich werden kann, muss auf den vierten
Schritt ein fünfter folgen! Alles klar! Wenn nicht, nehmen
Sie Ihre fünf Sinne zusammen, Ihre fünf Finger zur Hand und
rechnen das offene Geheimnis noch einmal nach!

Nun
ist es auch kein Wunder mehr, dass der Apfel buchstäblich seit
(Adam und) Eva zur göttlichen Frau Urmutter gehört
und - bis in amerikanische TV-Serien - für den
weiblichen Anteil (und Ansporn) am ewigen Kreislauf des Lebens steht.
Wo Sie statt eines Apfels (oder einer goldenen Kugel) gleich deren drei
Äpfel oder Kugeln (oder drei Rosen) sehen,
haben Sie todsicher das Lebens-Symbol der mütterlichen Göttinnen-Trinität
vor sich, bei den Kelten auch die Drei
Bethen (Ewigen) genannt!
©
Georg Rohrecker
Update:
05.10.2008
