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Rituale
Keltische
Feste und Rituale
Lebenslust und Gemeinschaftserlebnis
- sinnlich und sinnhaft!
Für unsere
keltischen Vorfahren ergab sich die Gültigkeit
oder Rechtmäßigkeit ihrer Handlungen aus
dem überprüfbaren Einklang,
aus der Übereinstimmung mit
der Natur, mit der Gemeinschaft, mit ihren
Abläufen und Regeln (= Religion)
und mit sich selbst. Rituale und Feste waren (und sind)
zumeist gesellschaftliche und somit auch verbindliche Ereignisse.
Sie sollen (können) sinnstiftend sein. Sie gelten
als wesentliche Orientierungshilfen zum „richtigen”
Handeln in der jeweiligen Gesellschaft und Kultur,
und schaffen damit erlebbare, sinnlich erfahrbare
Identität.
Die
wichtigsten Ereignisse dazu, die keltischen Hauptfeste
fanden zu ganz be-stimmten Terminen statt und galten neben der sozialen
und religiösen Komponente der aufwändigen symbolischen
Gliederung des Jahres. Sie strukturierten den Kreislauf eines
Jahres und markierten einen übersichtlichen, sinnlich wahrnehmbaren
„Jahreskreis”. Mit ihren groß aufgezogenen
gemeinsamen Festen teilten unserer keltischen Ahnen ihr Jahr feierlich
in vier (nicht acht!) gleich große Teile,
die etwas verschoben zwar mit den bekannten vier Jahreszeiten zu identifizieren
sind, nicht aber mit den noch heute gültigen „Eckdaten”
der „sonnenfixierten” Römer, mit den nicht sinnlich
spürbaren Sonnenwenden und den Tag-und-Nacht-Gleichen.
| Samhain
– Jahreswechsel
und höchstes Fest der Kelten |
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Das
Jahr der Kelten begann nicht mit der, seit römischer Zeit
maßgeblichen, Wintersonnenwende, sondern bereits in der
Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Die Inselkelten
des fernen Westens nannten dieses große Fest Sam-(h)ain,
zu Deutsch etwa „Sommer-Ende”. Es handelte
sich um eine Art „Schwellen-Fest”, dem
niemand fern bleiben durfte – Schwänzenden drohte die Strafe
des Wahnsinns. Während seiner Dauer stand nach keltischem Glauben
einerseits die Zeit still, andererseits die Tür zur „Anderswelt”,
zur Welt der vorübergehend abgeschiedenen Toten, offen. So konnten
die Ahnen nächtliche Besuche bei den lebenden
Verwandten machen und ihnen damit Glück bringen.
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Samhain
war kein Fest der Trauer, wie seine katho-lische
Antithese bzw. Adaptierung Allerheiligen-Aller-seelen, sondern
ein Fest der Freude und des Über-flusses.
Samhain war ein üppiges und ausgelassenes, ein in gewisser
Weise „orgiastisches”
aber
auch „heiliges”
Fest,
bei dem Körper, Geist und Seele zugleich auf ihre Kosten
kamen. (Was spätere „Neu-Heiden”
zu
fantas-tischen, erotisch gruseligen Spekulationen
anregte!) Tatsächlich stand um diese Jahreszeit weniger
die Erotik im Vordergrund als die Ernährung.
Im Rahmen einer Art von kollektivem Schlachtfest fand dazu ein
gemein-schaftliches Festmahl statt, bei dem hauptsächlich
und haufenweise Schwein verzehrt wurde.
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Samhain-Hexen-Fantasie
geocities.com
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Der (auch ostalpinen Gesundheits-Ministerinnen) vertraute Schweinsbraten
mit Kruste diente allerdings nicht alleine der profanen, wenn
auch sehr wohlschmeckenden, körperlichen Sättigung.
Vom rituellen Verzehr des Schweines erwarteten sich die Kelten insbesondere
auch, dass es ihnen Unsterblichkeit verleihe. Die Geschichte
dahinter ist natürlich gar nicht profan. Sie hängt mit der
Vorstellung vom Heros der ewigen Muttergöttin
zusammen, der in seiner Sommergestalt als Esus
von einem Wildschwein (also eigentlich von einem Eber)
symbolisiert wird.

Kelt.
Bronzefigur, Eber vom Rainberg in Salzburg, 1. Jh. v.Chr., SalzburgMuseum
Zu
Samhain wird der Sommerheros Esus
in Form einer riesengroßen Puppe aus Holz und Stroh
symbolisch geopfert (verbrannt - von den Römern
als Menschen-Opfer denunziert), bzw. im Mythos von seiner Mutter in
seine gehörnte Winter-Gestalt Cernunnos
(Symboltier Hirsch) verwandelt, um als solcher über
die Anderswelt und alle Seelen und Lebewesen, die dort versammelt sind,
zu herrschen, bis er zu Frühlingsbeginn per Heiliger Hochzeit
zurückverwandelt bzw. wieder-geboren wird –
die bei uns schon viele hunderte Jahre vor Christus heimische „heidnische”
Variante des Auferstehungs-Mythos!
Geopfert wurde neben den vielen Schweinen zu Samhain auch ein (weißes)
Pferd, als besonderes Symbol für Licht,
Weisheit und Orakelkunst, die ebenfalls zu Samhain wichtige
Themen waren. Das Fleisch des Pferdes, das sonst tabu war, wurde von
der Festgemeinschaft rituell verzehrt. Nur der (ungenießbare aber
symbolträchtige) Pferdekopf wurde aufbewahrt.
Er war wesentlicher Teil eines Rituals, das - wie wir weiter unten noch
erfahren - ein halbes Jahr später zu Beltene,
dem großen Fruchtbarkeitsfest, stattfinden sollte.
Samhain selbst war ein besonderer Glückstermin
(und deshalb auch eine beliebte Gelegenheit für Eheschließungen)
der manchmal – und die Zeit stand ja ohnehin still – sogar
zwei ganze Wochen dauern konnte, womit auch gleich eine passable Lösung
gefunden war, die unterschiedliche Länge von Mond- und
Sonnenjahr mit einer besonderen Art von „Schalt-Tagen”
auszugleichen. Den gesellschaftlichen Höhepunkt zu Samhain bildete,
wie noch heute zum Jah-reswechsel üblich, der Rückblick
auf das vergangene und die Vorschau auf das kommende
Jahr. Dem diente der „magische” und „prophetische”
Vortrag des höchsten Fili, mit dem dieser die
Zuhörergemeinde buchstäblich fesselte und
in seinen Bann zog.
Wer in diesem Zusammenhang die Metapher „Kette”
in den überkommenen iro-keltischen Sagen zu einem solchen Fest
und die Symbolik der (weissen) Pferde als Mitwisser der Göttinnen
versteht, der hat bereits auch den Schlüssel zum
„Bayerischen Herrgott”, dem katholischen
Ross-Heiligen Leonhard in
der Hand, der seinen Festtag am 6. November (fünf
Tage nach dem Höhepunkt der Samhain-Feiern) eingerichtet bekam,
und dessen Kette überhaupt nichts mit befreiten Gefangenen oder
angebundenen Tieren zu tun hat, sondern mit jener „Fessel-Kunst”,
auf die sich schon Ogmios, der keltische Heros
der Be-redsamkeit, und seine Jünger unter den Fili und
Vates derart verstanden, dass die darin weniger geübten antiken
Geschichtsschreiber und Helden des Griffels wütend dagegen polemisierten.
(Siehe auch > Sprache)
| Imbolc
– Frühlingsbeginn,
Licht- und Reinigungs-Fest |
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Schon
drei Monate nach diesem „Hauptevent” feierten unsere keltischen
Ahnen zwischen 31. Jänner und 1. Februar den Frühlingsbeginn,
die Wiederkehr des Lichts und der Vegetation, in Irland
auch Imbolc (Lämmersäugen) genannt, weil
da die jungen Schäfchen geboren werden. Der Termin ist trotz noch
mangelnder Wärme nicht ohne. Er entsprach einerseits genau der
Mitte des „dunklen” Halbjahres der Kelten. Andererseits
ist gerade zu dieser Zeit die angesprochene, sehnlich erwartete Wiederkehr
des Lichtes nicht mehr zu übersehen, die die römisch-katholische
Kirche als „Maria Lichtmess” bezeichnenderweise
erst am 2. Februar feiert.
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Dies
geschah deshalb, weil der 1. Februar im Grun-de
noch immer keltisch besetzt ist! Von wegen Hl.
Brigid, angebliche Äbtissin
des irischen Klosters Kildare: Brigid, die Starke,
die Hohe, die Erhabene - mythologische Schwester der Brigantia - hat ihren, mit Feile Bride
schwach kaschierten, angestammten Platz am 1. Februar behauptet.
Sie ist eine Variante der Dreifachen Muttergöttin,
die „getauft” wurde, um Patronin Irlands
bleiben zu können.
Bild
rechts: Abtei
von Kildare |
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Vor der Erfindung der Glühbirne zur Mitte des 19. Jahrhunderts
kam das (Tages-) Licht von der Sonne, und des Nachts
von den übrigen Gestirnen. Das Licht im Inneren der menschlichen
Behausungen kam ausschließlich vom Feuer, und
das keltische Lichtfest Imbolc war auch ein Fest
des Feuers, des gehüteten Elements des Lichtes
und der Verwandlung - mit der die gedankliche (und
stoffliche) Verbindung zur Reinigung hergestellt wurde!
Imbolc war nicht zuletzt ein Fest der rituellen Reinigung, die auch
im lateinischen Monatsnamen Februar (februarius,
dt. zur Reinigung gehörig) enthalten ist.
Zu Imbolc hatte die Muttergöttin endlich auch alle Jahre wieder
ihren Heros und Sohngeliebten in der keltischen Anderswelt
aufgespürt, den sie seit der „Nacht der Mütter”
(der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember!) gesucht hatte, und ihn mittels
Coitus von seiner Winter-Gestalt Cernunnos
wieder in seine Sommer-Gestalt Esus
zurück verwandelt. - Eine fruchtbare „Heilige Hochzeit”,
die an diesem Termin vom Kultpersonal an besonderen Plätzen (z.B.
am Fuße des Falkensteins in der Fürbergbucht bei St. Gilgen)
als Höhepunkt des keltischen Frühlingsfestes
mehr oder weniger drastisch nachgestellt wurde.
Imbolc übte mit dieser angedeuteten Symbolik natürlich eine
besondere Faszi-nation aus. Und es verwundert nicht
weiter, dass sich selbst die keusche Jungfrau Maria des sonst doch recht
durchsetzungswilligen römisch-katholischen Christentums mit Maria
Lichtmess (urspr. Mariae Reinigung) nicht
auf diesen „belasteten” Termin setzen ließ. Vom attraktiven
ausgelassenen Tun berichten jedenfalls einschlägig „unkeusche”
irokeltische Mythen, und schließlich vielfältige Beispiele
aus der Sagenwelt der
Ostalpen, auf die wir an anderer Stelle ein-gehen. (Das
Hochzeitskreuz, Das
Geschenk der Saligen u.ä.) Die „christlichen”
Versuche, die uralten Imbolc-Bräuche unserer keltischen
Ahnen in den Griff zu bekommen, spiegeln sicht nicht nur in
Lichtmess (2.2.) wieder, sondern auch noch im Festtagsbrauchtum
zu Blasius (3.2.), Agatha
(5.2.), Dorothea (6.2.),
Apollonia (9.2.), Valentin
(14.2.) und Matthias (24.2.).
| Beltene
– Fest des Lebens und der
Fruchtbarkeit |
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Die
dunkle Hälfte des keltischen Jahres endete in der Nacht zum
1. Mai mit Beltene, dem offiziellen
Sommerbeginn. - Eine wunderbare Gelegenheit ausgelassen
zu feiern! Wie Samhain war auch Beltene ein fröhliches Fest
„außerhalb der Zeit” und wieder war des Nachts
(heute als Walpurgis-Nacht
bekannt) die Tür zur Anderswelt
offen. Das Fest stand unter dem namentlichen Schutz des keltischen
Belenus
(der Helle, Glänzende), der u.a. als omnipotenter Fruchtbarkeits-Heros
galt, und gerade in den Ostalpen besondere Verehrung genoss -
bevor die röm.-katholische Kirche ihn endlich durch den ähnlich
begabten Heros Georg
ersetzen konnte. Doch auch Belenus
blieb erhalten: Bis heute heißt z.B. der südliche
Vorort von Aquileia,
der ehemaligen mythologischen „Partnerstadt” von Juvavum
/Salzburg, nach ihm „Beligna”,
wo zur Freude der Sinne ein guter Wein angebaut
und ausgeschenkt wird. |
Beltene war ebenfalls ein Fest des Feuers und der Reinigung,
dessen Wurzeln weit in die Vergangenheit hinein reichen dürften.
So wurden z.B. die rituellen Feuer mit steinzeitlichen Mitteln
entfacht, indem die Druiden zwei Hölzer solange aneinander
rieben, bis endlich die nötige Glut entstand. In diesen Feuern
wurde auch der Kopf jenes Pferdes verbrannt, das ein
halbes Jahr vorher zu Samhain geopfert worden war.
Nun war die Zeit, von jeder vorhandenen Nutzviehart das „Erstgeborene”
dieses Jahres zu opfern und zu verspeisen. Die Herden
selbst wurden zur „Reinigung” bzw. zur Bewahrung vor Krankheiten
und Seuchen zwischen den Feuern durchgetrieben.

Keltisches
Feuer-Ritual zu Beltene, Bild: Michael A. Hampshire,
©
Time-Life
Zum alpinen Ritual gehörte es auch, auf bestimmten Bergen Feuerräder
zu entzünden und sie brennend zu Tal rollen zu lassen. Ein Brauch
der heute u.a. noch in ostalpinen Teilen Norditaliens,
der ehemaligen Gallia cisalpina, gepflegt wird. - Übrigens
scheinen gerade Aquileia, die ehemalige römische
Großstadt im heutigen Friaul, von der die Besetzung der Ostalpen
ihren Ausgang nahm, und Juvavum, die erste Römerstadt
nördlich des Alpenhauptkamms, zwei besonders herausragende
Zentren der Belenus-Verehrung gewesen zu sein!
Beltene, die Zeit in der auf einmal alles sprunghaft
„ins Kraut schießt”, war ins-besondere das zentrale
Fruchtbarkeits-Fest der Kelten. Und das bezog sich
nicht nur auf Pflanzen und Tiere,
sondern besonders auf die Menschen. Auch das drückt
sich zum Teil bis heute im ostalpinen Brauchtum aus,
wenn noch mancherorts junge Leute in enger Umarmung paarweise über
Wiesenhänge rollen – was dem Boden und den Menschen
Fruchtbarkeit verspricht. Dieser Aspekt des keltischen Hochfestes
ließ sich nicht recht „katholisieren”, doch in manchen
Maibräuchen unserer
Tage ist, abgesehen vom phallischen Maibaum,
der mit Mutter Erde vermählt wird, trotzdem oft nur noch sehr wenig
vom ursprünglichen Sinn spürbar.
Das Beltene-Fest war aber nicht nur die Zeit für die Treffen im
kleinsten Kreis – also paarweise und eng umschlungen
– sondern schließlich auch der Termin für eine große
Volksversammlung, die im Laufe der „Germanisiererei”
zum „Taiding nach Georgi”, dem wegen der
Kalenderreform schon am 23./24. April gefeierten Belenus-Nachfolger,
umgewandelt wurde. Auch hierbei handelte es sich selbstverständlich
um einen gesellschaftlichen „Pflichttermin”.
Doch mussten die Durchschnittskelten alleine schon wegen des Rahmenprogrammes
sicher nicht besonders um ihre Teilnahme gebeten werden.
| Lugnasad
– Erntevorbereitung und
Herbstbeginn |
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Das vierte große Fest im keltischen Jahreskreis war schließlich
Lug(h)nasa(d), das Fest zum Herbstbeginn am 1. August.
Es war das Fest vor(!) der Ernte, das der äußeren
und inneren Vorbereitung auf die selbe dienen sollte
und ebenfalls Ursprünge hat, die weit hinter die Kelten zurückreichen.
Lugnasad könnte die Bedeutung „Hochzeit des Lug”
haben. Lug(h), der „Meister
aller Künste” der irokeltischen Sage, der ursprünglich
ein Sonnen- und Blitzheros und ein Erd-Befruchter
war, hatte nach diesen Sagen eine „Ziehmutter”
namens Tailtiu, die nichts anderes ist als die Nachfolgerin
einer steinzeitlichen Erd- und Muttergöttin. „Oenach
Tailteann”, das große Fest zu ihren Ehren, begann
in Irland bereits zwei Wochen vor und endete erst zwei Wochen nach Lugnasad
– also genau am 15. August, jenem Tag, an dem heute die katholische
Kirche die „Himmelfahrt” der „Gottesmutter”
Maria, deren „Hochfest”,
feiert.
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Lug(h)nasa(d)
war ein erdverbundenes und ein ausgelassenes
Fest, ein Volksfest mit Jahr-markt,
Wettkämpfen, Pferderennen,
künstleri-schen und politischen Vorträgen
und religiösen Ritualen, wovon sich in Irland,
trotz zeitweiligem Verbot durch die röm.-katholische Kirche
z.B. rituelle Feuertänze oder Bergprozessionen
zu Ehren der „heidnischen” Schöpfergöttin,
der Erd- und Berg-mutter Tailtiu, bis heute nicht nur erhalten
haben, sondern munter in die Tourismus-Industrie
ein-bezogen wurden.
Abb.
links:
Poster des Borelians
Community Theatre (CN) Season
2004/05 |
Zu Lugnasad ging es zu guter Letzt auch um die Kraft des jeweiligen
„Königs”, die um diese Zeit
vor der Ernte am größten gewesen sein soll. Hatte er doch
als „weltliches” Pendant des göttlichen
Lug(h), des Heros der Erd- und Mutter-göttin, den stärksten
Kontakt zu dieser - und wurde schließlich auch dafür ver-antwortlich
gemacht, dass die einzubringende Ernte entsprechend
reich ausfiel. - Die rituellen Kraftspiele haben sich
in den Ostalpen bis heute erhalten, doch wissen die Beteiligten (z.B.
beim Hundstoa-Ranggeln im Pinzgau) leider nichts mehr
von den keltischen Wurzeln ihrer „Events”!
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Buchtipps: |
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Sylvia & Paul F. Botheroyd
Keltische Mythologie von A-Z
Wien (Tosa) 2004 |
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Bernhard
Maier
Lexikon der keltischen Religion und Kultur
Stuttgart (Kröner) 1994 |
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©
Georg Rohrecker
Update:
12.04.2009
