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Die Kelten
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Was ist Keltomanie?
Eine Krankheit? - Und von wem?

Da haben es sich die Professoren mancher Studienrichtungen so schön ein-gerichtet in ihren akademischen Kuschelnestern. Wahre Biedermeier-Idyllen tun sich auf - wenn man/frau den Finger nicht gerade auf die braunen Flecken legt, hinter denen sich just an den renommiertesten Stellen tiefe rassistische Abgründe auftun! Eine Wohltat, dass zumindest die NSDAP- und SS-Mitglieder aussterben. Wenn sie auch zu jedem runden Geburtstag nach 1945 von den eifrigen Schülern aufs akademische, von diesen fleißig „markierte*, Festschrift-Schild gehoben worden sind! („Ach ja, Nazis, die gab es bei uns ehrlich gesagt auch. Aber von denen blieben ja höchstens die Pferde - oder Jugendsünden - übrig!”)

Wir sehen noch immer: Eine durch und durch verschworene Gemeinschaft nach mittelalterlich zünftischen Idealen. Wer zur Zunft gehört, bestimmen die alten Meister, und ihre Selektion sorgt für Rassereinheit! Pardon! Für die Reinerhaltung der Wissenschaft vor rasenden Artfremden. Was in so manch (blühenden oder welkenden) Zweigen der ostalpinen „Wissenschaft” Gültigkeit hat, wird nach guter alter Manier von den Großmeistern „Ex cathedrabestimmt. Alles andere ist ohnehin krank!


Lehrstuhl (cathedra) des röm.-kath. Papstes in der Lateranbasilika im Vatikan

Wer sich daher z.B. mit den Kelten beschäftigt, ohne zu einer beamteten Zunft zu gehören, muss krank sein! Und wer dann sogar noch ohne den Segen einschlägig berufener Zunftpäpste in den Schulen und Medien auftritt, Vorträge hält, erfolgreich Bücher veröffentlich - oder gar Internetseiten betreibt, hat keine Manieren, sondern ist rasend krank, hat Keltomanie! (So jemand gehört auf den Scheiterhaufen, oder zumindest exkommuniziert - Atheisten besonders!)

Manie, ein Wort aus dem Altgriechischen, bedeutete einst schlicht „Raserei”. Und Manie gilt heute als Begriff für eine Form psychischer Erkrankung, die sich in ständiger Geschäftigkeit ohne nennenswerten Nutzeffekt ausdrückt. Derart befallene Menschen schwanken zwischen grundlos heiterer oder gereizter Stimmung, die von Denkstörungen und entsprechenden Einschränkungen der Leistungsfähigkeit begleitet ist.

Wer von - krankhaft unwissenschaftlicher - Kelto-Manie befallen sein könnte, ist nun die Frage! (Die Beantwortung hat allerdings keinen nennenswerten gesell-schaftlichen Nutzeffekt! - Wie manche Blüten in diesem Bereich.)


*) Markieren können Hund und Katz auch. Doch akademisch markieren ist natürlich eine besondere Kunst, für deren ausübende Künstler und Großmeister sich zeitweise der gefügelte Satz der Vor-PC-Zeit aufdrängt:

Der kann die Tinte nicht halten!


Bild rechts:
Bello beim Studieren einer
(nicht kelto-, sondern) kyno-
oder urologischen Festschrift

Link-Tipps:
Der Heilige Stuhl
Kynologisches Museum Klostermarienberg

 

© Georg Rohrecker

Update: 19.11.2008

 

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