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Die
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> Die Kelten >
Häufige Fragen > Menschenopfer
Brachten
die Kelten Menschenopfer
– und, wenn ja, wem?
Schlachtfeld wüster Pennälerfantasien
in klassischer Manier
Was die - seit
Cäsar kolportierte - besonders üble Nachrede
keltischer „Men-schenopfer” betrifft, die
natürlich ein Zeichen abstoßender „Barbarei”
wären, fehlen (trotz blutrünstiger Spekulationen manch fantasievoller
Alt-Keltologen oder ähnlich veranlagter Altertumsforscher heimischer
Provenienz) an der ostalpinen Wiege des Keltischen bislang alle schlüssigen
Beweise. Aber: Ruhig Blut! Bei näherer Betrachtung ergibt sich
aus dem zweiten Teil der Frage (wem denn Menschen geopfert
worden sein könnten) ohnehin sehr deutlich die Absurdität
angeblicher Menschenopfer! Den Muttergöttinnen ihre Töchter
und Söhne zu opfern, hätte für die Kelten nicht nur keinen
Sinn ergeben, sondern auch ihrer „Weltanschauung” völlig
widersprochen!
Derartig
haarsträubende Gräuelpropaganda geht bezeichnenderweise
auf jene überaus parteilichen antiken „Historiker”
zurück, nach deren Zeugnissen wir z.B. auch zu schlucken hätten,
dass die frühen Christen blutschänderische Kannibalen gewesen
wären. Das zu behaupten, verbietet sich jedoch für die derzeit
etablierten Wissenschaftler mit einem minimalen Anspruch auf jene Seriosität,
die manche „Kapazitäten” unter ihnen zumindest gerne
als verbale Keule gegen von ihnen so bezeichnete Hobby-Forscher einsetzen!
(„... was du sein?” E. Jandl)
Es
besteht also kein triftiger Grund, sich mit solchen blutrünstigen
Hirngespinsten noch weit-schweifend auseinander zusetzen
- nicht wenn bizarre Filme draus wurden, aber auch dann nicht,
wenn solcher Schwachsinn gar - und mit erstaunlich mangelhaften
Deutsch- und Geschichtskenntnissen - aus heimischen Quellen im
Internet und vor Ort verbreitet wird. Dies betrifft z.B. die absurde
Spezialität angeblicher „Witwentotenfolge” per
Verbrennung des „Hausstaats” (sic!) samt Weib und
Kind in einer Kärntner Keltenwelt, in der die Erläuterungen
zur Witwen-und-Kinder-Verbren-nungsstätte in den Unterrichtsgegenständen
Deutsch und Geschichte auf jeden Fall mit „Nichtgenügend”
zu bewerten wären! (Dorthin „verlinken” wir nicht!)
Bild
rechts: Cäsars Zeugnis
als Horror-Film-Vorwand |
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©
Georg Rohrecker
Update:
30.12.2007

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