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Worte mit keltischem Hintergrund
Mutter
Europäische Verwandtschaft
der Mütter
Auch
wenn der so genannte Muttertag - im Gegensatz zum Mutter-Kreuz - eine
amerikanische Erfindung ist: Das deutsche Wort Mutter
ist eng verwandt mit dem keltischen Wort matir
und mit dem lateinischen mater. Aus dem Lateinischen
kennen wir auch die Ableitungen Matrone und Matrix
(Gebärmutter). Letzteres sonderbarerweise ein
beliebtes Wort der Computer-Generation, für die es allerdings zum
impotenten „Rastermuster” degenerierte.
Wenn
StudentInnen unserer Tage zu immatrikulieren
versuchen, dann hoffen sie, mindestens in die Matrikel,
die „Stammrolle” einer Universität auf-genommen
zu werden.
Seit dem 13. Jahrhundert werden die Universitäten als „Alma
Mater”, als „nährende Mutter”
angesprochen.
Ein Bild, das im Zeichen zunehmender Ausgrenzung kaum mehr zutreffend
ist - und auf Grund der Männer-Dominanz
in den höheren Rängen auch nie zutreffend war! Frauenstellen
und Gender-Studies versuchen Abhilfe zu schaffen. |
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"Almamater"-Info
zu Gender-Studies der Unifrauenstelle
Zürich |
Da bis heute jeder Mensch - auch jeder Mann - eine Mutter hat, erstaunt
es allerdings nicht, dass es trotz ehemals kultischer Dominanz zwar
einen vorderen Platz aber kein genuin keltisches
Monopol auf die ersten Bezeichnungen für Mutter
gibt! Alle Mutter-Worte ähneln einander frapant: in der gesamten
indo-europäischen Sprachfamilie! (Vielleicht denken Sie bei Ihrem
nächsten Geburtstag dran, dass er - Kelten oder
Amis hin oder her - wohl der eigentliche „Mutter-Tag”
ist!)
©
Georg Rohrecker
Update:
05.10.2008
