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> Untersberg Allein das Wort Berg enthält eigentlich schon, worum es beim Untersberg, dem sagenhaften „Wunderberg” der Ostalpen vor allem geht. Berg kommt von (ver-) bergen, schützen und ist eng verwandt mit gebären! Kein Wunder, dass sich die Kelten ihre Ur-Muttergöttin auch wörtlich als Bergmutter vorstellten, die auf und in ihren Bergen wohnte! Die Höhlen der Berge waren ihr Bauch, ihr „Uterus” (dt. Gebärmutter) in dem sie seit der Steinzeit den Menschen Schutz und Gebor-genheit bot. Unsere keltischen Ahnen vermuteten schließlich dort drinnen ihre bergende, heilmachende, paradiesische Anderswelt, aus der heraus die Seelen als Menschenkinder wieder geboren würden.
Der Salzburger Untersberg ist ein sagenhaft schönes
Exemplar eines besonders berühmten Anderswelt-Berges. Und diese
keltische Anderswelt ist – entgegen dümmlichen Erklärungen
– auch bestimmender Bestandteil seines Namens. Der Untersberg
ist der Anders-(Welt-) Berg
schlechthin! Davon zeugen nicht nur in aller Offenheit die zugehörigen
Sagen, sondern auch historische Personen – wie z.B. der irokeltische
Abt und Bischof Virgil, der einst vom engstirnigen
Germanen-Missionar Bonifatius beim Papst in Rom angezeigt worden war,
weil er es seinen Schäfchen in Salzburg offensichtlich gestattet
hatte, angesichts des Untersbergs (siehe Bild oben) noch im 8. Jahrhundert
(„nach Christus”) an eine „andere” Welt „unter”
dieser sichtbaren zu glauben, die sich seit weit über einem Jahrtausend
im Süden von Salzburg unter dem Untersberg befand!
© Georg Rohrecker Update: 30.12.2007
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